DOG-Kongress 2015 in BerlinOktober / 2015

113. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG)

Grafrath, 05. Oktober 2015 - Letzten Sonntag ging der diesjährige Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin zu Ende. Vier Tage lang diskutierten zahlreiche Augenspezialisten aus dem In- und Ausland über neueste Erkenntnisse aus Diagnostik und Therapie, aber auch über Fragen der Nachwuchsförderung.  Das diesjährige Leitthema „Augenheilkunde – grundlagenbasiert und interdisziplinär“ zog sich durch das wissenschaftliche Programm und wurde vor allem in den Keynote Lectures namhafter nationaler und internationaler Referenten aufgegriffen, die aufzeigten wie Innovation durch grundlagenbasierte und fächerübergreifende Zusammenarbeit gelingen kann. „Innovation passiert nicht ohne Forschung und da heute experimentelle Methoden fächerübergreifend entwickelt werden und die Augenheilkunde mit vielen Krankheitsbildern interdisziplinär aufgestellt ist, müssen wir ebenso den Austausch mit anderen Fachdisziplinen nutzen“, so DOG-Präsident Prof. Dr. Karl Ulrich Bartz-Schmidt.
Neben wissenschaftlichen Highlights wie den Keynote Lectures fand das 2013 erstmals eingeführte praxisorientierte Kompaktprogramm „DOG-Update – State of the Art“ wieder großen Zuspruch und dürfte somit einen festen Platz als Fortbildungsblock im wissenschaftlichen Programm eingenommen haben.  Mit „Fokus Forschung“ wurde ein neues Format vorgestellt, das insbesondere junge, grundlageninteressierte klinisch-wissenschaftliche Ophthalmologen ansprechen soll. Ebenso wurden Kurse zu Management und Mitarbeiterführung angeboten.

In der begleitenden Industrieausstellung präsentierten über 100 Aussteller Innovationen und Produkte der ophthalmologischen Medizintechnik, zudem fanden Industriesymposien und Workshops statt.

Die DOG ist die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland. Sie vereint unter ihrem Dach mehr als 6.500 Ärzte und Wissenschaftler, die augenheilkundlich forschen, untersuchen und behandeln.
Gegründet 1857 von Albrecht von Gräfe in Heidelberg, ist sie die älteste medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der Welt.

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