Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Mit zunehmendem Alter lässt bei jedem Menschen die Fähigkeit der Augenlinse nach, sich automatisch auf unterschiedliche Entfernungen scharf zu stellen. Bei normalsichtigen und weitsichtigen Patienten hilft hier eine Lesebrille. Wer z.B. gering kurzsichtig ist (ca. -2 bis -3 Dioptrien) braucht immer eine Brille, um in der Ferne scharf zu sehen. Im Alter ist diese Brille ebenfalls erforderlich, zum Lesen kann sie jedoch einfach abgenommen werden, der Betreffende kann dann ohne Hilfsmittel lesen. Eine geringe Kurzsichtigkeit ermöglicht also im Alter das Lesen ohne Brille.

Im Vergleich zu den operativen Korrekturmöglichkeiten der Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung steckt die chirurgische Presbyopiekorrektur noch in den Kinderschuhen. Die Lesebrille ist trotz aller technologischen Fortschritte noch immer die beste Lösung, um in der Nähe scharf sehen zu können. Alle anderen Verfahren haben deutliche Nachteile. 

Beachten Sie deshalb: Grundsätzlich kann man die Alterssichtigkeit nicht mit einer Operation korrigieren lassen, man kann nur wählen, welcher Kompromiss den persönlichen Ansprüchen am besten gerecht wird. Eine  umfassende Beratung und Aufklärung über die Vor- und Nachteile der einzelnen  Verfahren ist zwingend notwendig, damit man eine für sich akzeptable Wahl treffen kann.

Zu den am häufigsten angewendeten Verfahren der operativen Presbyopiekorrektur zählen: 

Linsenaustausch mit Implantation einer Multifokallinse 
Monovision LASIK
PresbyLASIK

 

Sollten Sie an einer Korrektur Ihrer Alterssichtigkeit interessiert sein, schildern Sie Ihrem Operateur so genau wie möglich, welche Erwartungen Sie an Ihr Sehvermögen nach der Operation haben!

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