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Innovationen inDiagnostik und Technologie |
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In klinischer Erprobung: In den USA wurde ein Presbyopie-Implantat entwickelt, welches die Abhängigkeit von der Lesebrille zu reduzieren versucht. Es ist für Menschen ab 45 Jahre geeignet. Das AcuFocus Implantat wird nur in ein Auge - das nicht dominante - implantiert. Details...
Auch dem Mikrokeratom rückt man inzwischen mit neuen Technologien zu Leibe.
So kann man seit 2004 statt dem mechanischen Präzisionsschneidegerät, dem
Mikrokeratom, auch einen speziellen Laser für die Präparation des Hornhautscheibchens
bei der LASIK verwenden. Dabei wird über ein Kontaktglas mit ultrakurzen
Laserpulsen im Femtosekundenbereich das Hornhautgewebe in vordefinierter
Tiefe getrennt, ohne dass mechanisch geschnitten wird. Dadurch können
mikrokeratom-bedingte Komplikationen vermieden werden.
Diese Arte des LASIK-Verfahrens bezeichnen wir als Femto-LASIK.
Mit dem Femtosekunden-Laser können auch tief liegende Taschen für den Einsatz von Hornhautimplantaten
(ICRS) präpariert werden. Nach Einführung des Flying-Spot-Lasers haben insbesondere stetige Maßgeschneiderte LASIK Synonyme: Durch die Weiterentwicklung der Augendiagnostik ist es heute möglich, für jeden Patienten, die für sein Auge optimierte Behandlung zu berechnen. Insbesondere die optische Darstellung der Hornhautvorderfläche und -rückfläche (Hornhauttopografie) sowie die Darstellung der Brechkraftfehler des gesamten Auges (Aberrometrie) liefern die dazu notwendigen Präzisionsdaten. Bei der Hornhauttopografie wird die Hornhaut mit Licht vermessen. Die so ermittelten, sich optisch abbildenden Krümmungsradien der Vorder- und Rückfläche der Hornhaut, werden in einer Art Landkarte dargestellt. Bei der Aberrometrie wird kohärentes (paralleles) Licht in das Auge geschickt und die von der Netzhaut reflektierte Wellenfront von winzigen optischen Sensoren gemessen, wodurch alle Laufzeitfehler des Lichtes berechnet und dann in eine Wellenfront-Landkarte eingetragen werden. Diese computerisierten Karten liefern dem versierten Operateur die Grundlage für eine maßgeschneiderte Augenlaserbehandlung (engl. customized ablation). Eine der neuen Entwicklungen auf dem Gebiet der Laserbehandlung am
Auge stellen die so genannten dreidimensionalen Blickverfolgungssysteme
(engl. Eye tracker) dar. Mit ihnen ist man heute in der Lage, nicht nur
links-rechts- und oben-unten-Bewegungen des Auges, sondern auch Drehbewegungen
und Verkippungen des Auges während der Behandlung auszugleichen.
Diese Technologie verbessert insbesondere die Zielgenauigkeit
Mit modernen Lasersystemen kann heute auch während der Behandlung die Dicke der Hornhaut gemessen werden, was die Sicherheit für den Patienten weiter erhöht. Ist Ihnen ein Begriff unbekannt? |
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