Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V. (VSDAR e.V.)
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Was versteht man unter der "iLASIK"?

 

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Nach der LASIK, LASEK und Femto-LASIK gibt es nun auch die iLASIK. Was verbirgt sich dahinter? Technisch gesehen ist die iLASIK eine Kombination von Femto-LASIK und Wellenfront-LASIK. Das "i" steht für "individuell", da bei diesem LASIK-Verfahren alle Schritte individuell angepasst werden.
Der Begriff "iLASIK" wurde von der Firma Abbott Medical Optics, Hersteller des VISX Excimer Lasers und Intralase Femtosekundenlasers, geprägt und als Trademark registriert.

Ablauf der iLASIK
Im Rahmen der Voruntersuchung wird mittels Wellenfront-Analyse die Brechkraft des Auges an 240 verschiedenen Punkten gemessen. Diese Daten geben nicht nur Auskunft über die Fehlsichtigkeit sondern auch über individuelle, die Abbildungsqualität beeinträchtigende Effekte (Aberrationen höherer Ordnung). Bei der LASIK-Operation wird zunächst der Hornhaut-Deckel (Flap) mit dem Femtosekundenlaser präpariert. Hierbei können der Durchmesser des Flaps, die Position des Scharniers und auch die Gestaltung des Flap-Randes individuell auf den Patienten abgestimmt werden. Im zweiten Schritt der Operation werden die mittels Wellenfront-Analyse gewonnenen Daten des Patienten in den Excimer Laser eingespeist und für den Laserabtrag verwendet: Der Laser korrigiert mit dem Hornhautabtrag nicht nur die Fehlsichtigkeit, sondern optimiert die Brechkraft des Auges basierend auf den 240 verschiedenen Meßpunkten.

Die iLASIK kommt zur Behandlung der Kurzsichtigkeit bis - 8 dpt, der Weitsichtigkeit bis +4 dpt und Hornhautverkrümmung bis 5 dpt zum Einsatz. Die iLASIK ist im Vergleich zu anderen Augenlaserverfahren sehr gewebeschonend und daher besonders für Patienten mit dünner Hornhaut oder sehr hoher Kurz- oder Weitsichtigkeit interessant.

Selbstverständlich kann die Kombination von Femto-LASIK und Wellenfront-LASIK auch mit anderen Lasergeräten mit entsprechenden Ergebnissen durchgeführt werden.

 
 
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