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InformationenTeil 3: Hornhautimplantate und Hornhautinzisionen |
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a) Intrastromale Corneale Ringsegmente (ICRS) als individuelle Behandlungsoption bei geringer Kurzsichtigkeit und Hornhautasymmetrien Als ICRS bezeichnet man hauchdünne, bogenförmige und gut verträgliche
Kunststoffsegmente, die paarweise am Hornhautrand implantiert werden.
Dazu wird mit einem speziellen Diamantmesser ein kleiner, etwa 1,8 mm
langer und 0,4 mm tiefer Schnittkanal in die Hornhaut gelegt. Durch diese
Öffnung werden mit einem sichelförmigen Spezialinstrument zwei
halbkreisförmige Kanäle präpariert. Alternativ können
die Implantationskanäle für die Hornhautringe völlig ohne
Einschnitt hochpräzise mit dem Femtosekundenlaser erstellt werden.
Im Anschluß daran werden die Kunststoffringe in diese Kanäle
am Rand der Hornhaut geschoben. Sie finden jedoch in Einzelfällen heute v.a. ihren Einsatz bei asymmetrischen
Hornhautverformungen oder der kegelförmigen Hornhautvorwölbung
(sog. Keratokonus). Durch die Implantation der Ringe wird die Hornhaut
regelrecht gespannt und es kann im Regelfall wieder eine normale Brillenkorrektur
verwendet werden. Andere Verfahren wie z.B. die Versteifung der Hornhaut
durch UV-Riboflavin-Vernetzung haben sich ebenfalls in der Behandlung
von Hornhautschwächen wie dem Keratokonus bewährt und finden
hier zunehmend Anwendung. b) Neu und in Erprobung: Das Intracorneale Hyperopie Implantat (IHI) Das intracorneale Hyperopie Implantat eignet sich für die Korrektur
einer mittleren Weitsichtigkeit von ca. +3 bis +6 dpt. c) Hilfe bei hoher Hornhautverkrümmung: Die Astigmatische Keratotomie (AK) Die Astigmatische Keratotomie wird bei höheren Hornhautverkrümmungen
als alleiniges und auch als additives Verfahren mit einer anderen Operationstechnik
eingesetzt. Bei dieser Operation wird die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)
durch gezielte kleine, bogenförmige Schnitte am Rande der Hornhaut
reduziert. |
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