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Rund 52 Millionen Deutsche benötigen Sehhilfen, um Kurz-, Weit-, oder Stabsichtigkeit auszugleichen. Viele davon träumen von einem Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen und entscheiden sich für eine Laserbehandlung. Die Refraktive Laserchirurgie hat sich in den letzten 20 Jahren zum häufigsten Eingriff der operativen Sehfehlerkorrektur entwickelt und wurde bereits millionenfach angewandt. Insbesondere das LASIK Verfahren hat sich weltweit etabliert und gilt als ausgereiftes, medizinisch anerkanntes Verfahren.
"Dies lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen", so Dr. Schayan-Araghi, medizinischer Leiter der Artemis Augenklinik Frankfurt und Präsident des VSDAR e.V. "Zum einen haben die Augenchirurgen inzwischen einen großen Erfahrungsschatz erworben. Zum anderen ist die technische Entwicklung der Operationsinstrumente sehr weit vorangeschritten. Dadurch konnte die Komplikationsrate bei Operationen durch erfahrene Augenchirurgen in den Promillebereich gesenkt werden."
Auch liegen mittlerweile umfangreiche Studien vor. So belegt etwa eine Langzeit-Studie von Forschern der Universitäten Alicante und Ankara, dass der Eingriff die Sehschärfe auch langfristig zurückbringt. Befürchtungen, dass die durch eine LASIK-OP verdünnte Hornhaut dem Augeninnendruck auf Dauer möglicherweise nicht standhalten kann, entgegnet Schayan-Araghi mit dem Hinweis auf die Richtlinien der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC). Diese besagen unter anderem, die Hornhaut nicht dünner als 280 Mikrometer zu lasern. Untersuchungen der US-Streitkräfte ergaben zudem, dass weder eine stärkere Einschränkung des Sehvermögens in großen Höhen gegenüber Normalsichtigen festgestellt werden konnte, noch eine Hornhautinstabilität unter extremen Druckverhältnissen. "Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass sich in den USA selbst Kampfpiloten und Astronauten einer Augenlaserkorrektur unterziehen dürfen. Dies ist ein weiterer, klarer Hinweis für die hohen Sicherheits- und Effektivitätsstandards der LASIK.", so der VSDAR Präsident.
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