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InformationenTorische Linsen bei zusätzlicher Hornhautverkrümmung |
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Wie wir im September berichteten, eröffnete die Weiterentwicklung der Intraokularlinsen in den letzten Jahren neue Indikationsbereiche. Unser Beispiel: Die Multifokallinse.Multifokallinsen ermöglichen aufgrund ihrer speziellen Optik mit mehreren Brennpunkten ein scharfes Sehen sowohl für die Ferne als auch die Nähe. Ein anderer Linsentyp, sogenannte sphäro-torische Linsen, können neben der Kurz- oder Weitsichtigkeit auch eine individuell bestehende Hornhautverkrümmung korrigieren. Die neueste Entwicklung auf dem Gebiet der Intraokularlinsen ist eine Kombination beider Typen: torische Multifokallinsen. Der Frankfurter Augenchirurg Dr. Kaweh Schayan-Araghi, Präsident des VSDAR und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA), implantierte die weltweit 50. Linse dieser Art einer Patientin, die zu ihrer starken Kurzsichtigkeit auch unter Hornhautverkrümmung litt. "Diese Linsen werden für jeden Patienten individuell gefertigt." Die OP wird am lokal betäubten Auge vorgenommen und dauert nur etwa 20 Minuten. "Aufgrund ihrer elastischen Beschaffenheit kann die Linse gefaltet und über einen winzigen Schnitt am Hornhautrand eingesetzt werden. Im Auge entfaltet diese sich dann selbsttätig. Der Schnitt heilt anschließend von allein. Patienten können in der Regel die Klinik bereits nach drei Stunden wieder verlassen." Welche Linse bzw. welche Operationsmethode, d.h. ob laser- oder linsenchirurgisch, für den einzelnen Patienten infrage kommt, kann letztlich nur ein ausführliches Gespräch mit dem operierenden Arzt klären. "Wichtig ist jedoch immer", so Schayan, "dass die behandelnde Klinik auch das gesamte Spektrum der Refraktiven Chirurgie abdeckt, d.h. nicht nur LASIK-Verfahren anbietet. Nur so kann sich der Patient sicher sein, dass ihm auch eine optimale bzw. die für ihn medizinisch sinnvolle Lösung angeboten wird". |
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