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Bei mittlerweile über 300 LASIK-Anbietern in Deutschland ist es
für den Patienten schwierig geworden, die Qualität der einzelnen
Kliniken einzuschätzen. Der gemeinnützige VSDAR e.V.* setzt
sich dafür ein, verbindliche Sicherheitsrichtlinien in Augenlaserzentren
durchzusetzen. Der neue VSDAR-Präsident, Dr. med. Jørn Jørgensen,
fordert die Einführung eines TÜV-Siegels.
Was steckt dahinter?
Bei der Vielzahl von LASIK-Anbietern können sich die Patienten nur
schwer orientieren und unterscheiden, welche Ärzte und welche Kliniken
für sie in Frage kommen. Besonders durch die zahlreichen "Billigangebote"
im Ausland ist die Notwendigkeit einer Qualitätskontrolle erheblich
wichtiger geworden. Anhand eines "LASIK-TÜVs" könnten
die Augenlaserzentren und die Ärzte in Bezug auf Erfahrung, OP-Zahlen,
Komplikationsrate, Hygiene, Gerätestandard, DIN EN ISO 9001/2000
u.a. überprüft werden. Das "TÜV-Siegel" würde
es den Patienten einfacher und sicherer ermöglichen, sich im "LASIK-Dschungel"
die zertifizierte Kliniken und Ärzte herauszusuchen.
Welche Orientierungsmöglichkeiten haben Patienten bisher?
Patienten, die auf der Suche nach einer guten Augenlaserklinik sind, gibt
Dr. Jørgensen folgenden Rat: Der Patient sollte Vertrauen in das
Augenlaserzentrum und sein Team haben. Sowohl die Operateure als auch
das betreuende Personal kann man oft beim Besuch einer Informationsveranstaltung
kennenlernen. Der Patient sollte in Erfahrung bringen, ob die Einrichtung
über langjährige Erfahrung im Bereich der Lasertechnologie verfügt,
und wie viele Eingriffe der Operateur bereits durchgeführt hat. Ferner
sollte der Patient sich erkundigen, mit welcher Lasertechnologie die Klinik
ausgestattet ist; zum Beispiel, ob es sich hierbei um einen Flying-Spot-Laser
(1mm Spot, 100-500Hz) mit Wellenfronttechnologie, Iriserkennung und Eyetracker
handelt. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist sicher auch, dass die
Klinik nach DIN EN ISO 9001/2000 zertifiziert ist.
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