Brille, Linse oder LaserFebruar / 2011

Umfrage offenbart immer noch großen Aufklärungsbedarf hinsichtlich Augenlaserkorrekturen

Viele Deutsche mit einer Sehschwäche haben immer noch große Bedenken gegenüber Augenlaseroperationen. Eine von der „Apotheken Umschau“ in Auftrag gegebene Studie1 ergab, dass knapp die Hälfte der Befragten (47,1%) Angst davor hat, sich die Augen lasern zu lassen. „Zu Unrecht“, so Dr. med. Kaweh Schayan-Araghi, ehemaliger Präsident des VSDAR und medizinischer Leiter der Frankfurter Artemis Augenklinik. „In der Augenheilkunde findet der Laser seit mehr als 30 Jahren Verwendung und die Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem LASIK-Verfahren2 ist neben der Grauen-Star-Operation mittlerweile die am häufigsten durchgeführte Operation überhaupt." Millionenfach angewandt hat sich die LASIK weltweit etabliert und gilt als ausgereiftes, medizinisch anerkanntes Verfahren. Dies lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen: Zum einen haben die Augenchirurgen inzwischen einen großen Erfahrungsschatz erworben, zum anderen ist die technische Entwicklung der Operationsinstrumente, wie zum Beispiel des Femtosekunden-Lasers, sehr weit vorangeschritten. Dadurch konnte die Komplikationsrate bei Operationen durch erfahrene Augenchirurgen in den Promillebereich gesenkt werden. Zudem liegen mittlerweile umfangreiche Studien vor. So belegt etwa eine Langzeit-Studie von Forschern der Universitäten Alicante und Ankara, dass der Eingriff die Sehschärfe auch langfristig zurückbringt. Entsprechend hoch ist auch die Patientenzufriedenheit. Laut „Apotheken Umschau“ gab der Personenkreis mit bereits erfolgter Augenlaserkorrektur an, mit dem Ergebnis „sehr zufrieden“ zu sein.

Untersuchungen der US-Streitkräfte ergaben außerdem, dass weder eine stärkere Einschränkung des Sehvermögens in großen Höhen gegenüber Normalsichtigen festgestellt werden konnte, noch eine Hornhautinstabilität unter extremen Druckverhältnissen. Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass sich in den USA selbst Kampfpiloten und Astronauten einer Augenlaserkorrektur unterziehen dürfen. Dies ist ein weiterer, klarer Hinweis für die hohen Sicherheits- und Effektivitätsstandards der LASIK.

Von Augenärzten wird der Eingriff als so sicher angesehen, dass sich überdurchschnittlich viele selbst behandeln lassen. Nach einer bereits 2004 unter deutschen Augenärzten durchgeführten Umfrage gab jeder Dritte an, dass er sich - bei bestehender Indikation -  selbst lasern lassen würde. Die vom VSDAR durchgeführte Studie ergab außerdem, dass sich zum damaligen Zeitpunkt bereits 2% aller Befragten einer LASIK unterzogen haben. Gemessen an der Gesamtzahl aller bis dahin in Deutschland durchgeführten Operationen ergibt dies im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt eine zehnmal höhere Quote. 

Wer sich von Brille oder Kontaktlinsen verabschieden möchte, sollte bei der Auswahl seines Operateurs jedoch kritisch sein. Aufgrund der Vielzahl in- und ausländischer Angebote fällt es Patienten zunehmend schwer, sich ein klares und objektives Bild zu machen. Erfahrung des Chirurgen, regelmäßige Fortbildung und Qualitätssicherung sind wichtige Kriterien. Eine Orientierungshilfe liefert hier zum Beispiel der LASIK-TÜV. 

Der gemeinnützige VSDAR, Dachverband hochspezialisierter Kliniken, wurde gegründet, um größtmögliche Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit sowohl in der Aufklärung als auch bei der Behandlung zu erreichen. Für Interessierte, die sich über die Möglichkeiten der Refraktiven Chirurgie informieren möchten, stehen hilfreiche Informationen im Internet unter www.vsdar.de zur Verfügung.

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