Sicherer Durchblick Juni / 2009

In der Augenheilkunde gilt die LASIK als etabliertes und ausgereiftes Verfahren zur operativen Korrektur von Fehlsichtigkeit

Rund 52 Millionen Deutsche benötigen Sehhilfen, um Kurz-, Weit-, oder Stabsichtigkeit auszugleichen. Viele davon träumen von einem Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen und entscheiden sich für eine Laserbehandlung. Die Refraktive Laserchirurgie hat sich in den letzten 20 Jahren zum häufigsten Eingriff der operativen Sehfehlerkorrektur entwickelt und wurde bereits millionenfach angewandt. Insbesondere das LASIK-Verfahren hat sich weltweit etabliert und gilt als ausgereiftes, medizinisch anerkanntes Verfahren. 

„Dies lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen“, so Dr. Schayan-Araghi, medizinischer Leiter der Artemis Augenklinik Frankfurt und Präsident des VSDAR (Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V.). „Zum einen haben die Augenchirurgen inzwischen einen großen Erfahrungsschatz erworben. Zum anderen ist die technische Entwicklung der Operationsinstrumente sehr weit vorangeschritten. Dadurch konnte die Komplikationsrate bei Operationen durch erfahrene Augenchirurgen in den Promillebereich gesenkt werden.“ Auch liegen mittlerweile umfangreiche Studien vor. So belegt etwa eine Langzeit-Studie von Forschern der Universitäten Alicante und Ankara, dass der Eingriff die Sehschärfe auch langfristig zurückbringt. 

Befürchtungen, die durch eine LASIK-OP verdünnte Hornhaut könnte dem Augeninnendruck auf Dauer möglicherweise nicht standhalten, entgegnet Schayan-Araghi mit dem Hinweis auf die Richtlinien der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC). Diese besagen unter anderem, die Hornhaut nicht dünner als 280 Mikrometer zu lasern. Untersuchungen der US-Streitkräfte ergaben zudem, dass weder eine stärkere Einschränkung des Sehvermögens in großen Höhen gegenüber Normalsichtigen festgestellt werden konnte, noch eine Hornhautinstabilität unter extremen Druckverhältnissen „Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass sich in den USA selbst Kampfpiloten und Astronauten einer Augenlaserkorrektur unterziehen dürfen. Dies ist ein weiterer, klarer Hinweis für die hohen Sicherheits- und Effektivitätsstandards der LASIK.“ 

Experten vertrauen der LASIK

Auch das Vertrauen der Augenärzte in die LASIK-Methode ist groß: Auf die Frage „Lassen sich Augenärzte lasern“ gab in einer bereits 2004 unter deutschen Augenärzten durchgeführten Befragung jeder Dritte an, dass er sich - bei bestehender Indikation -  selbst lasern lassen würde. Die vom VSDAR durchgeführte Studie ergab außerdem, dass sich zum damaligen Zeitpunkt bereits 2% aller Befragten einer Augenlaserkorrektur unterzogen haben. Gemessen an der Gesamtzahl aller bis dahin in Deutschland durchgeführten Operationen ergibt dies im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt eine zehnmal höhere Quote. 

Wer sich von seiner Brille verabschieden möchte, sollte bei der Auswahl seines Operateurs jedoch kritisch sein. Jedes Verfahren ist immer nur so gut wie die Person, die es anwendet und aufgrund der Vielzahl in- und ausländischer Angebote fällt es Patienten zunehmend schwer, sich ein klares und objektives Bild zu machen. „Fragen Sie nach wie oft der Chirurg solche Eingriffe macht, ob er sich regelmäßig fortbildet und ob er Qualitätssicherung betreibt“, rät Schayan-Araghi. Eine Orientierungshilfe liefert hier zum Beispiel der LASIK-TÜV. „Das blaue Siegel signalisiert dem Patienten, dass in einer solchen Einrichtung höchste Standards hinsichtlich Sicherheit und Qualität gelten und die Operateure über ein hohes Maß an Erfahrung verfügen.“

Der gemeinnützige VSDAR wurde gegründet, um größtmögliche Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit sowohl in der Aufklärung als auch bei der Behandlung von Fehlsichtigkeiten zu erreichen. Für Interessierte, die sich über die Korrektur ihrer Fehlsichtigkeit  informieren möchten, hält der Verband unter der Rufnummer 089/50080996 einen kostenlosen Broschürenservice bereit. Weitere hilfreiche Informationen stehen auch im Internet unter www.vsdar.de zur Verfügung.

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