Vorstandswahl des VSDARNovember / 2007

Dr. med. Schayan-Araghi neuer Präsident

Auf seiner letzten Hauptversammlung in Berlin wählte der Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V. (VSDAR) den renommierten Ophthalmochirurgen Dr. med. Kaweh Schayan-Araghi zum 1. Januar 2008 für zwei Jahre zu seinem neuen Präsidenten. 

Dr. med. Schayan-Araghi ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Fachgesellschaften sowie im Vorstand des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA), in dem mit 7.500 Mitgliedern nahezu jeder deutsche Augenarzt organisiert ist. Zudem ist er 2. Vorsitzender des BDOC (Bundesverband der dt. Ophthalmochirurgen). Darüber hinaus ist der Mitbegründer der Frankfurter ARTEMIS Laserklinik offiziell anerkannter LASIK-Trainer mit der Lizenz zur Ausbildung anderer Augenärzte in der LASIK-Methode. 

Zu seinem Amtsantritt Anfang Januar 2008 fragten wir Dr. med. Schayan-Araghi nach den Schwerpunkten seiner künftigen Aufgabe.

Welche Ziele werden Sie als neuer Präsident des VSDAR verfolgen?

Dr. med. Schayan-Araghi: Zunächst einmal die gute Arbeit meiner Vorgänger fortsetzen. Insgesamt hat der VSDAR die letzten elf Jahre sehr viel für die Aufklärung der Patienten in puncto Sicherheit und Qualität getan. Vor allem den von uns initiierten und im letzten Jahr erfolgreich eingeführten „LASIK-TÜV“ für Kliniken der Refraktiven Chirurgie, gilt es in diesem Zusammenhang klar zu positionieren. Für jeden Patienten ist Qualität das wichtigste Entscheidungskriterium und das finden sie sicher in LASIK TÜV zertifizierten Kliniken, weil diese das gegenüber unabhängigen Gremien beweisen. 

Können Sie uns dies näher erläutern?

Bei der inzwischen existierenden Vielzahl von LASIK-Angeboten im In- und Ausland fällt es Patienten immer schwerer sich zu orientieren und unterscheiden zu können, welche Ärzte und welche Kliniken für sie in Frage kommen. Längst nicht alle gelten unter Fachleuten als besonders hoch qualifiziert. Insbesondere durch die immer zahlreicher werdenden Billigangebote ist die Verlässlichkeit und objektive Nachweisbarkeit von Qualität von größter Bedeutung. Wichtige Kriterien wie Erfahrung der Operateure, OP-Zahlen, Ergebnisstandards Komplikationsrate, Hygiene-Standards und technische Ausstattung lassen sich durch den LASIK-TÜV objektiv, nämlich von externen Prüfern, nachprüfen. Die blaue Plakette signalisiert dem Patienten, dass in einer solchen Einrichtung höchste Standards hinsichtlich Sicherheit, Erfahrung und Qualität gelten. Erstklassigkeit muss so nicht einfach nur behauptet werden – sie kann nachprüfbar belegt werden. Auf einer solchen Basis kann man als Patient dann auch eine vernünftige Wahl des geeigneten Behandlungszentrums treffen.

Gibt es darüber hinaus noch weitere Vorhaben für 2008?

Ja. Wir haben nun zwei Jahre Erfahrung mit der strengen Kontrolle des TÜV Süd, der das Qualitätssiegel LASIK TÜV vergibt, über unsere Ergebnisse und Servicequalität. Diese werden wir im nächsten Jahr gemeinsam mit anderen Fachgremien in ein Benchmark Projekt einfließen lassen, das spätestens ab 2009 jedem Patienten Transparenz hinsichtlich der bewiesenen Qualität LASIK-TÜV zertifizierter Kliniken und deren Ärzte bietet. 

Darüber hinaus wird die aggressive Preispolitik ausländischer Billigketten, die verstärkt auf den deutschen Markt drängen, sicherlich auch ein Thema sein. Qualität hat einfach ihren Preis. Ansonsten muss man ganz klar Abstriche machen. Das ist überall so. Eine Limousine bekommen Sie nicht zum Preis eines Kleinwagens. Außerdem halten wir uns an die geltenden Spielregeln - nicht nur medizinisch. So rechnen wir beispielsweise nach der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) ab, d.h. unsere Kosten werden streng nach erbrachten Leistungen abgerechnet und nicht nach kurzfristig opportun erscheinenden marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten. Ganz abgesehen davon, dass es für den Patienten unter Umständen ein sehr gefährliches Unterfangen werden kann, solch eine Operation nur über die anfallenden Kosten zu definieren. Hier müssen wir insgesamt noch verstärkt Aufklärungsarbeit leisten. 

Herr Dr. Schayan-Araghi, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. 

Der gemeinnützige VSDAR wurde gegründet, um größtmögliche Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit sowohl in der Aufklärung als auch bei der Behandlung zu erreichen. Für Interessierte, die sich über Augenlaserkorrekturen informieren möchten, hält der Verband unter der Rufnummer 08193/938782 einen kosten-losen Broschürenservice bereit. Hilfreiche Informationen stehen auch im Internet unter www.vsdar.de zur Verfügung.

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