Die LASIK ging Anfang der 90er Jahre aus der PRK hervor und entspricht der Kombination einer operativen Schnitttechnik (Keratomileusis) und der Anwendung des Excimer-Lasers. 

Synonym

Laser-in situ-Keratomileusis

Indikation / Anwendungsbereich

Die LASIK hat sich in den letzten 25 Jahren zum häufigsten Eingriff der operativen Sehfehlerkorrektur entwickelt und wurde bereits millionenfach angewandt. Über 90% aller fehlsichtigen Patienten sind für die LASIK-Laserkorrektur geeignet. Das Verfahren wurde seither kontinuierlich weiterentwickelt und kommt heutzutage meist als Femto-LASIK zur Anwendung.

Vorteile der LASIK

  • Gute Vorhersagbarkeit innerhalb des Indikationsbereichs.
  • Der Eingriff dauert nur wenige Minuten.
  • Durch lokal betäubende Augentropfen ist die OP sehr schmerzarm.
  • Beide Augen können in einer Operationssitzung operiert werden
  • Bereits nach einigen Stunden erreichen Sie wieder ein gutes Sehvermögen. 
  • Viele Patienten kehren am nächsten Tag wieder in Ihr normales Alltagsleben zurück. 
  • Der natürliche Aufbau der oberflächlichen Hornhautschichten bleibt erhalten.
  • Die Wundheilung verläuft im Hornhautinneren 
  • Der Heilungsprozess verläuft in der Regel rasch und schmerzfrei.
  • Der Patient erreicht schnell die volle Sehkraft.

Ablauf der LASIK-Operation

Ansaugvorgang
Zu Beginn der LASIK-Operation wird ein Saugring auf das Auge gesetzt und fixiert dieses. Hierfür wird auf das Auge kurz Druck ausgeübt. 

Hornhautpräparation
Mit einem in dem Hobel integrierten Präzisionsmesser (Mikrokeratom) wird ein dünnes Scheibchen der Hornhaut (0,14mm) eingeschnitten. Wird anstelle des mechanischen Mikrokeratoms ein Femtosekundenlaser verwendet, so spricht man von der Femto-LASIK

Freilegen des Hornhautinneren
Das Hornhautscheibchen (engl. "flap") wird wie ein "Buchdeckel" zur Seite aufgeklappt.

Der Laser wird angesetzt
Die darunterliegenden tieferen Hornhautschichten werden mit dem Excimer-Laser je nach Fehlsichtigkeit modelliert.

Kurzsichtigkeit wird korrigiert, indem die Hornhaut im Zentrum abgeflacht wird. Bei Weitsichtigkeit wird die Hornhaut um das Zentrum ringförmig abgetragen. Eine bestehende Hornhautverkrümmung wird bei einer Korrektur der Kurz- oder Weitsichtigkeit mit behandelt. Die Oberfläche der Hornhaut wird dabei so abgetragen, dass sie der Kugelform angenähert wird. 

Wundverschluss
Das Hornhautscheibchen wird wieder zurückgelegt, haftet von selbst und schützt als körpereigenes Pflaster die Wunde. Daraus ergeben sich die entscheidenden Vorteile der LASIK.

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